portfolio

ausstellung no. 12:

the fan art inhibition

ausstellung no. 12 des galerieverlags „Blueprint. edition“ widmet sich im februar mit „the fan art inhibition 2020“ einem ganz neuen thema. vivien brand und neele nowok haben sich auf das kopieren, imitieren und porträtieren in „fan art“-manie spezialisiert. sie schöpfen ihre künstlerischgestalterische motivation daraus, dass sie sich auf ihre zeitgenössischen vorbilder beziehen und ihnen gestalterische hommagen widmen. inspirieren lassen sie sich dabei u.a. durch netflix-serien, instagram und süd- und ostasiatische (pop-)kultur. so entstehen gezeichnete und gemalte porträts von stars und mangas – ein gestalterisches bekenntnis zu ihrem fan-sein.

die beiden jungen gestalterinnen befinden sich derzeit im zweiten ausbildungsjahr zur „staatlich anerkannten sozialassistentin“ am staatlichen berufsbildungszentrum weimar.

ausstellung no. 11: jahrespräsentation 2019

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ein jahr, zehn ausstellungen, etwa 600 besucher, unzählige erfahrungen und eindrücke – ein jahr nach seiner entstehung zieht der galerieverlag Blueprint. edition eine erste bilanz und lässt das geschehene im schnelldurchlauf nochmals revue passieren:

no. 1 irina falck: „plastik und fotografie“ | no. 2 martin fink: „rupan ko – patagonien“ | no. 3 thomas abé: „der blick von oben“ | no. 4 alexander wiechec: „metamorphosen | polaritäten“ + „goethenetz“ | no. 5 motorplan: „schaukasten motorplan architekten bda“ | no. 6 eva brigitte richter: „blütenrausch“ | no. 7 rebecca plescher und andreas schachtschabel: „der moment“ | no. 8 michael siebenbrodt: „das gold der ashanti“ | no. 9 inge gabriel: „zeichnungen und aquarelle“ | no. 10 hans-jürgen katzig: „wohnen im stahlhaus – das stahlhaus in weimar von 1927“

jetzt in der vorweihnachtszeit zeigen wir ausschnitte und highlights aus diesen ausstellungen. und auch die daraus entstandenen produkte, wie kunstpostkarten, kalender für 2020, klappkarten, notizbücher u.v.m.; alles kann gerne auch gekauft werden, ebenso die bücher, die bisher in unserem verlag erschienen sind. mit ein bisschen glück können sie zudem bei einer verlosung ein schönes weihnachtsgeschenk für ihre liebsten gewinnen.

ausstellung no. 10: wohnen im stahlhaus

das stahlhaus in weimar von 1927

aus unserem gästebuch:

„für mich als stahlbauer hochinteressant und völlig neu! weiter so!“

das interesse an ausstellung no. 10 und am weimarer stahlhaus war groß. an die 90 besucher informierten sich anhand der von dr.-ing. hans-jürgen katzig zusammengetragenen originaldokumente und zeitzeugenberichte über das stahlhaus in weimar von 1927 sowie über die stahlhausbauweise im allgemeinen. viele waren überrascht von den möglichkeiten und vorzügen der konstruktionsweise – und von der tatsache, dass ein solches gebäude in weimar bisher unentdeckt geblieben war.

das erste thüringische stahlhaus entstand 1927 im auftrag des kammermusikers theo rüdiger in weimar süd, auf dem „hypothekenhügel“. es ist in keinem baudenkmalverzeichnis der stadt weimar geführt.

die inhalte der ausstellung können in der gleichnamigen broschüre nachgelesen werden. weitere informationen finden sie hier:

zum autor

ausstellung no. 9: zeichnungen und aquarelle von inge gabriel

aus unserem gästebuch:
„vielen dank für die wunderbaren blumigen aussichten und verbalen einsichten… wir sind begeistert von technik und farbenpracht und danken für die nachvollziehbaren worte am rande…“


zeichnungen und aquarelle von inge gabriel waren von ende september bis ende oktober in unserer ausstellung no. 10 zu sehen. etwa 90 besucher erfreuten sich beispielsweise an eleganten inka-lilien, an glockenreben und der weihnachtsbraut, die immer zu pünktlich zu weihnachten prächtige blütentrauben trägt. durch die „bildgeschichten“ zu ihren werken brachte die künstlerin den betrachtern ihre erlebnisse, gefühle und assoziationen nahe.
viele besucher waren von der qualität der reproduktionen begeistert, insbesondere davon, wie täuschend echt das gedruckte himalajapapier im vergleich zum original wirkte.

zur künstlerin

publikation: industriebau und arbeitsumweltgestaltung

humanisierung der arbeitswelt

neuere veröffentlichungen zum thema „humanisierung der arbeitswelt“, „humanisierung des arbeitslebens“ oder „humanisierung des arbeitslebens und innovation“ scheinen in der bundesrepublik deutschland noch nicht abgeschlossen zu sein. sie geben unterschiedliche standpunkte und sichtweisen wieder. das thema dieses buches nimmt bezug auf das verhältnis von „industriebau und arbeitsumweltgestaltung“ in der ddr und kommt dabei zu interessanten erkenntnissen, einschätzungen und wertungen für die forschung, lehre und die praktische umsetzung.

zum autor

ausstellung no. 8: das gold der ashanti

aus unserem gästebuch:

„herzlich dank!! für diese bilder ‚von draußen‘ – wichtig!“
„vielen dank für die beeindruckenden bilder eines volkes, das für uns doch relativ unbekannt ist. wundervoll eingefangene momente!“

in ausstellung no. 8 präsentierte michael siebenbrodt seine während einer reise durch ghana entstandenen fotografien. die bilder boten einblicke in die für viele der 150 ausstellungsbesucher unbekannte welt des ashanti-adels, der alle sechs wochen beim adae-fest seinem könig huldigt. neben den prächtigen handgewebten stoffen und dem prunkvollen goldschmuck der herrschenden eliten fanden auch die eingefangenen alltagsszenen der restlichen bevölkerung ghanas große beachtung.

erfreulich war die hohe zahl an ausländischen besuchern in der ausstellung und auch der vielen personen, die selbst einen bezug zu ghana hatten und von ihren eigenen erfahrungen dort berichteten. zwei der fotografien wurden nach england und in die niederlande verkauft.

zum fotografen

ausstellung no. 7: der moment

aus unserem gästebuch:

„sehr geehrte frau plescher, sehr geehrter herr schachtschabel, sie zeigen so beeindruckend die momente aus mutter erdes bereich, von den kreaturen, die auch lächeln können, eigentlich in jeder positur. danke. wir alle sollten uns verantwortlich fühlen für sie, für ihren erhalt.“

an die 120 besucher fanden vom 5. juli bis 10. august den weg in ausstellung no. 7, um rebecca pleschers und andreas schachtschabels „momentaufnahmen“ zu betrachten. thema war dabei immer wieder auch die achtung vor der natur und ihren geschöpfen und die verantwortung jedes einzelnen für die bewahrung des planeten. vor allem fuchs und katze hatten es nicht nur den zahlreichen kindern, sondern auch den erwachsenen besuchern angetan.

zu den fotografen

ausstellung no. 6: blütenrausch

aus unserem gästebuch:

„herzlichen glückwunsch zu dieser ausstellung. die bilder tauen einen richtig auf – frühling.“

im frühlingsmonat mai eröffneten wir ausstellung no. 6 mit aquarellen von eva brigitte richter. gezeigt wurden sowohl originale der gelernten buchbinderin als auch vergrößerte reproduktionen in fine art-qualität. bis zum 22. juni ließen sich etwa 80 besucher von den farbenprächtigen blumenstillleben „auftauen“ und von der lebensfreude der bilder anstecken.

auch die künstlerin selbst war begeistert von den ausgestellten großformatigen reproduktionen, in denen sie die von ihr gemalten werke ganz neu entdecken konnte. drei der bilder wurden bereits zusätzlich in anderen formaten reproduziert und verkauft.

zur künstlerin

ausstellung no. 5: schaukasten motorplan architekten bda

in weimar dreht sich derzeit alles um das bauhaus und der galerieverlag „Blueprint. edition“ dreht sich mit. in seiner ausstellung nr. 5 präsentieren die architekten von motorplan ihre arbeiten. der „schaukasten motorplan architekten bda“ gibt einblicke in gebautes und geplantes, insbesondere auch in und für weimar. zu nennen sind hier u.a. der bau der eckermannhöfe in der breitscheidstraße und die teilnahme am wettbewerb für das neue bauhaus-museum.

1996 in heidelberg gegründet, ist motorplan neben weimar auch in mannheim und frankfurt tätig. die unterschiedlichen kontexte, personen und hintergründe an den drei bürostandorten ermöglichen eine architektonische vielfalt, deren schöpferische kraft in der ausstellung sichtbar wird.

zu den architekten

Blueprint. edition auf der buchmesse leipzig

digital print art von martin fink und lucian patermann – darüber konnten besucher unseres ersten standes auf der buchmesse in leipzig staunen: eine überlebensgroße skulptur, 2,5 x 1,0 x 1,5 meter, auf alu-dibond gedruckt, mit 80 gewindestangen und circa 900 muttern zusammengefügt.

in anlehnung an ein kunst- und klimaprojekt in patagonien sowie an die städtische utopie munroi möchten die künstler mittels der künstlerischen auseinandersetzung mit dem globalen klimawandel einen interdisziplinären diskurs zwischen wissenschaft und kultur anregen.

in diesem rahmen stellten wir das konzept unseres galerieverlags vor, gaben einen überblick über unsere bisherigen ausstellungen und präsentierten unsere ersten produkte.

zum künstler

ausstellung no. 4: „metamorphosen | polaritäten“ + „goethenetz“

ein belebtes kunstwerk, der künstler als teil der kunst, die schöpfung einschließlich des schöpfers – diese idee war der grundstein einer kunstaktion alexander wiechecs in freiburg im breisgau. im winter 2016 und im sommer 2017 bewohnte er für mehrere tage eine kunstinstallation und ließ so andere an seinem schaffensprozess unmittelbar teilhaben. fotos dieser aktion waren teil der ausstellung „metamorphosen | polaritäten“. gezeigt wurden zudem originale kunstwerke wiechecs, die den betrachter anregten, den prozess der entstehung, die metamorphose nachzuvollziehen. ein zentrales thema von wiechecs schaffen ist polarität als grundprinzip der welt. mit den stichworten „metamorphosen“ und „polaritäten“ wurde der rahmen geschaffen für die vorstellung des buches „goethenetz“, in dem wiechec alltagserlebnisse mit reflektionen über goethe und seine naturwissenschaft und diese wiederum mit aktuellen problemen der kultur verbindet.

zum autor

ausstellung no. 3: der blick von oben

drohnen – ein heiß diskutiertes thema unserer zeit. nach anfänglicher euphorie stehen nun meist negative effekte und mögliche gefahren im vordergrund, jedoch werden drohnen bereits seit langem zweckmäßig und nutzbringend eingesetzt: so zum beispiel in der landwirtschaft, bei der wildbeobachtung oder der kontrolle von windkraftanlagen.

auch der weimarer fotograf thomas abé setzt in seinen bildern auf die vielseitigkeit von drohnen. mithilfe eines hexakopters und leistungsstarken drohnenkameras eröffnet er den betrachtern seiner fotografien neue perspektiven. felder, wiesen, wälder, städte, autobahnen – „der blick von oben“ ist unverstellt und ungebunden. er macht die sicht frei auf mensch, natur und das zusammenspiel der beiden. und besticht durch klare formen, die die fantasie anregen.

zum fotografen

ausstellung no. 2: rupan ko – patagonien

verlängert bis 22. januar 2019

rupan ko – eis feuer land startete als kunst- & klima projekt in patagonien, südamerika. angeschubst durch den extrem-guide und fotografen steffen welsch, begaben sich die künstler michal schmidt und martin fink an die ränder der zivilisation, wo klimatische veränderungen in gletschernähe neue maßstäbe setzen.

„rupan ko“ bedeutet aus der sprache der indigenen maputche übersetzt „fließendes wasser“. als gedanklichen leitfaden des projektes werden die aggregatzustände hinsichtlich klimatischer veränderungen betrachtet. an den rändern der zivilisation, am rande des patagonischen inlandeises samt gletschern, sind geologische umformungen dazu sicht- und spürbar, wenn ganze landmassen vom schiebenden eis geschliffen und durch eine als extrem eingestufte schneeschmelze freigelegt werden.

zum künstler

video-vortrag: how to look on cities

zum neujahrsempfang von Blueprint. edition am 10. januar führt künstler martin fink in einem reisebericht in perspektiven der städtischen utopie munroi sowie landschaften patagoniens und thüringens ein. die betrachtung und mitgestaltung von städten werden ebenso thema sein wie vom menschen hervorgerufene klimatische veränderungen. mittels der künstlerischen auseinandersetzung mit dem globalem klimawandel soll ein interdisziplinärer diskurs zwischen wissenschaft und kultur angeregt werden. „rupan ko“ bedeutet in der sprache der mapuche „fließendes wasser“ und steht für fink „metaphorisch für den negativen, fortschreitenden wandel des klimas und seine gefahren für mensch und natur“.

zum künstler

publikation: goethenetz

goethe einmal anders – aus einem konkreten, persönlichen leben, mit spaziergängen, cafébesuchen und anderen alltagserlebnissen tauchen reflektionen über goethe (und anderes) auf, vor allem seine naturwissenschaft. mal spielerisch und humorvoll-skurril, ahnunghaft und offenlassend, oder philosophisch und ernst, werden erlebnisse mit gedanken und diese mit aktuellen problemen der kultur verbunden. das lesen wird so zur performance, wie schon das erstellen der bücher eine art von performance war: ohne computer, mit schreibmaschine, tipp-ex und schere, teilweise an den orten des geschehens durchgeführt. das scheinbar unzeitgemäße (vielleicht aber schon wieder zeitgemäße) erscheinungsbild als faksimile der originalseiten, die die spur der handarbeit tragen, gehört zum leseerlebnis dazu.

zum autor

ausstellung no. 1: plastik und fotografie

mit einer ausstellung der künstlerin irina falck beginnt eine reihe von monatlich wechselnden ausstellungen des neu gegründeten galerieverlags Blueprint. edition. falck beschäftigt sich seit 2013 wieder intensiv mit fotografie, grafischen und plastischen arbeiten sowie lyrischem schreiben. ihre werke werden nun zum ersten mal ausgestellt.

„es gibt diesen augenblick, in dem mir bewußt wird, daß ich aus dem selbstvergessenen schaffen, nur die idee in mir, wieder eintauche in die welt der bewußten reflexion. selbstvergessen erlaubt, die nöte und unzulänglichkeiten der frühen jahre zu transzendieren und gestalterisch abstrahierend zu verallgemeinern.“

die ausstellung wird am 01. november 2018 eröffnet und ist bis zum 25. november zu sehen. öffnungszeiten: mo-fr 10-18, sa 10-16.